NABU RV Dahmeland  

         Naturschutzbund Deutschland  NABU 

              Regionalverband Dahmeland

 

                                Aktuelles / Wichtiges

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Schaden Katzen unserer Vogelwelt?  

Der Tod kommt schleichend: Auf leisen Pfoten pirscht sich der Feind an und überrascht sein Opfer, das gerade nach Futter sucht, sein Gefieder trocknet oder seine Jungen füttert. Katzen sind geschickte und effektive Raubtiere, die selbst nach 4000 Jahren der Domestikation nichts verlernt haben, was auch ihre wilden Vorfahren auszeichnet. Doch gefährden sie damit Arten? Und lassen sich die Verluste eindämmen?

 

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Ein Garten für Fledermäuse  

Von Apfelrose bis Zitronen-Taglilie

Machen Sie Ihren Garten fledermausfit! Wir zeigen, welche Pflanzen am besten geeignet sind, was Sie bei Aussaat und Standort beachten sollten. So schaffen Sie ein Schlaraffenland für die gefährdeten Nachtschwärmer und in Ihrem Garten wird jede Nacht zur Batnight.

 

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Im Schilderwald  

Ein Blick auf die Vielfalt der Schutzgebiets-Kategorien

Nationalpark, Naturschutzgebiet, Naturdenkmal – in Deutschland gibt es viele verschiedene Bezeichnungen für geschützte Gebiete. Was wird genau dazu gezählt, und sind diese Gebiete wirklich vor Zerstörung geschützt?

 

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Stunde der Gartenvögel  

Vom 12. bis 14. Mai 2017

 

Hier die Ergebnisse

 

 

 

Frühlingsboten in Brandenburg

Unsere Kraniche rufen wieder - einige Paare haben den Winter in Brandenburg verbracht, andere Kraniche waren in Frankreich oder Spanien. Nun kehren sie in die angestammten Gebiete zurück und die Brutsaison beginnt.

 Kraniche brüten in feuchten Biotopen, das Nest ist immer von flachem Wasser umgeben. Die Jungen, im Durchschnitt 125 g = 1/2 Stück Butter leicht, verlassen einen Tag nach dem Schlüpfen bereits das Nest mit den Eltern, sie können gut schwimmen und laufen mit den Eltern zur Futtersuche in Erlenbrüchen oder Wiesenflächen.

In Brandenburg brüten ca. 2.600 Kranichpaare. Die Nester der Kraniche sind in der Zeit vom 1.2. bis 30.06. gesetzlich vor Störungen geschützt. Dieser Schutz kann nur wirkungsvoll umgesetzt werden, wenn bekannt ist, wo die Kraniche brüten.

Seit 2015 erfasse ich zusammen mit meinem Gatten ehrenamtlich die Brutplätze der Kraniche im Altkreis Königs Wusterhausen, es sind über 70 bekannte Brutplätze. Mit etwas Glück finden wir auch noch nicht bekannte Kranich-Paare. Allein schaffen wir die Erfassung und Kontrolle der Brutplätze aber kaum. Besonders für die südliche Region Köthen, Halbe, Märkisch Buchholz wünschen wir uns eine tatkräftige Unterstützung.

Werden auch Sie Kranich-Schützer! Begleiten Sie den "Vogel des Glücks" und helfen Sie, bei der Kontolle der Brutplätze. Infos und Kartenmaterial stelle ich gerne zur Verfügung.

 Als Saison-Höhepunkt erleben Sie, wie junge Kraniche mit Farbringen durch unsere Spezialisten vom Kranichschutz Deutschland beringt werden und begleiten "Ihre" Kraniche im weiteren Lebensverlauf.

 Hier finden Sie weitere Informationen

Bei Interesse schreiben Sie an info@nabu-dahmeland.de oder Tel. 033768 / 50117, bei AB bitte Stichwort "Kranichschutz" und Rückrufnummer hinterlassen.

 
Nadja Fischer

Kranichschutz Deutschland

 

 

Eröffnung Moorsteg im Sutschketal durch Minister Jörg Vogelsänger

Am 17.2.2017 wurde der Moorsteg von Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger übergeben.

Den Steg ließ die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg im Sutschketal bauen.

 

Die Planungs- und Baukosten  wurden mit Mitteln aus dem Förderprogramm LIFE der Europäischen Union und aus Ersatzzahlungen der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg finanziert.

mehr Info´s hier

 

Als Gäste waren auch Vertreter des Kreises, der Stadt Mittenwalde, der Naturparkverwaltung und die beiden Vorstandsmitglieder des NABU Dahmeland Klaus Schneider und Axel Mieritz  anwesend.

Anlässlich der Eröffnung wurde dem Minister von  Axel Mieritz das JahreBuch 2017 überreicht. Der Minister zeigte sich sehr erfreut über die kleine Aufmerksamkeit.

Das JahreBuch wird herausgegeben durch den NABU Dahmeland und der Stiftung  NaturSchutzFonds Brandenburg.

 

 

 

 

Mitgliederversammlung  2017

Königseiche und Märchenkiefer - Wege zu bemerkenswerten Bäumen im Dahmeland

Die Versammlung verlief zu aller Zufriedenheit und die Lichtbildervorträge von Hans Sonnenberg (Naturpark Dahme-Heideseen) und von Klaus Schneider waren spannend und sehr  interessant.

Die Wahl des Vorstandes ergab:  die Alten sind die Neuen.

 

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Wintervogelzählung

Illegale Greifvogelverfolgung melden   

Sie haben einen toten Greifvogel oder verdächtige Fallen gefunden? Dabei könnte es sich um illegale Greifvogelverfolgung handeln. Wir helfen Ihnen, eine mögliche Straftat an die Behörden zu melden. Rufen Sie an oder nutzen Sie unser Online-Meldeformular!

Rufen Sie unsere Experten möglichst schnell an, wenn Sie einen aktuellen Fall melden wollen!

Unter 030/284984 - 1555 erreichen Sie uns werktags von 9 bis 18 Uhr und an Wochenenden sowie Feiertagen von 15 bis 18 Uhr.

 

näheres hier . . .

 

Meldung von Alleebaum-Beeinträchtigung  

Alleebäume sind entsprechend §17 Brandenburgisches Naturschutzausführungsgesetz (BbgNatSchAG) geschützt.

Uns liegt der Erhalt, der Schutz und die Pflege von Alleebäumen entlang von Straßen oder Wegen sehr am Herzen.

Wir setzen uns deshalb für den langfristigen Erhalt von Alleen im Land Brandenburg ein.

Da wir nicht von allen Eingriffen Kenntnis bekommen, möchten wir erfahren, was mit  den Alleen im Land passiert.

Andererseits möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, ihre Bedenken und Befürchtungen zu Alleen zu äußern. Sind Sie z.B. beunruhigt aufgrund von Markierungen an Alleebäumen oder finden bereits Schnittmaßnahmen bis hin zu Fällungen statt und sie sind unsicher, was hier passiert?

Dann melden sie uns dies mit Hilfe unseres Meldebogens.

Link zum Meldebogen

 

 

 

Erneutes Amselsterben durch das Usutu-Virus


Der NABU ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf

 

Siehe hier

 

 

 

Seltener Falter im Naturschutzgebiet Pätzer Kiesgrube wiederentdeckt

Scopula decorata ist ein kleiner Schmetterling aus der Familie der Spanner mit einer Flügelspannweite von gerade mal 22 bis 27 mm. Er fliegt bevorzugt nachts und in der Dämmerung. Die Raupen ernähren sich wahrscheinlich ausschließlich von Sandthymian. Daher auch der deutsche Name Sandthymian-Spanner. Das letzte Vorkommen von Scopula decorata im Land Brandenburg befindet sich im Naturschutzgebiet Pätzer Kiesgrube, südlich von Bestensee, im Naturpark Dahme-Heideseen  Bis auf ein weiteres bekanntes Vorkommen in einem ehemaligen Braunkohletagebau bei Burg in Sachsen, gilt dieser kleine Falter in ganz Deutschland als ausgestorben. In Brandenburg steht er deshalb auf der roten Liste in der Kategorie 1, als vom Aussterben bedroht. In der Pätzer Kiesgrube fand Scopula decorata auf einstmals ausgedehnten Sandthymian-Flächen günstige Lebensbedingungen.  (Bild 2)

Der europaweit starke Rückgang von Scopula decorata ist hauptsächlich auf die Vernichtung seiner Lebensgrundlage, dem Sandthymian, zurückzuführen. Verfüllung oder Aufforstung ehemaliger Kiesgruben, natürliche Sukzession oder starke Beweidung und intensive Landwirtschaft sind hier als Ursachen zu nennen. In der Pätzer Kiesgrube kommt jedoch zur natürlichen Sukzession seit einigen Jahren eine weitere Ursache der Vernichtung der Sandthymianbestände hinzu. An Wochenenden toben sich Motocross- und Quadfahrer in der Pätzer Kiesgrube aus und machen natürlich auch vor dem Naturschutzgebiet nicht halt. (Bild 3). So sind heute von den einst reichen Beständen an Sandthymian nur noch kümmerliche, verstreute Inselchen übriggeblieben. (Bild 4) Umso bemerkenswerter ist es, dass am Morgen des 2. Juni 2016 dennoch ein Exemplar von Scopula decorata entdeckt werden konnte.

Es ist also noch nicht zu spät für den Sandthymianspanner in Brandenburg. Wenn erforderliche Schutzmaßnahmen endlich realisiert werden und die Vernichtung der Sandthymian-Bestände im Naturschutzgebiet Pätzer Kiesgrube gestoppt wird, hat Scopula decorata eine Chance und kann in Brandenburg vor dem Aussterben gerettet werden.

K.Schneider
NABU RV Dahmeland
Gruppe Pätz

 

 

Artenschwund durch Spritzmittel  

Pestizidstudie des NABU belegt Gefährdung für Vögel und Säugetiere

 

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Vogelgesang wirkt sich positiv auf die Lebensqualität aus  

Der Fitis war Teil des Vogelkonzerts, das den jungen Stadtbewohnern vorgespielt wurde.
© Julius Kramer

Eine Studie von schwedischen Wissenschaftlern der Abteilung für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Göteborg sowie des Instituts für Forstwirtschaft an der Universität für Agrarwissenschaften in Uppsala hat gezeigt, dass junge Stadtbewohner Vogelgesang positiv bewerten, insbesondere wenn mehrere Vögel gleichzeitig zu hören sind. Durchschnittlich wurden Bilder von Siedlungsräumen kombiniert mit dem Gesang von mehreren Vögeln höher geschätzt als solche mit weniger Vogelstimmen.
Verschiedene Studien zeigen, dass Stadtbewohner von der Biodiversität profitieren. Der Einfluss von Tierstimmen auf die Wahrnehmung von Grünflächen ist allerdings kaum bekannt. In der vorliegenden Untersuchung wurden angehende Lehrkräfte und Studenten der Ingenieurwissenschaften befragt und stuften ihre positiven oder negativen Reaktionen beim Hören von Vogelstimmen ein: Haussperling; Fitis; Kombination von Fitis, Buchfink, Blaumeise, Kohlmeise, Rotkehlchen, Amsel und Buntspecht. Die Einstufung erfolgte für drei urbane Wohngebiete mit unterschiedlichem Grünflächenanteil, sodass insgesamt neun Kombinationen von Vogelgesang und Umgebung untersucht wurden.
Vogelstimmen wurden generell positiv wahrgenommen, und Vogelkonzerte von mehr Vogelarten wurden höher bewertet als der Gesang von einzelnen Arten. Im Durchschnitt wurden die urbanen Gebiete in Kombination mit Vogelstimmen mehr geschätzt als die Gebiete alleine, wobei dieser Effekt mit der Anzahl singender Arten zunahm.
Die Autoren folgern, dass Vogelgesang zu positiven Erfahrungswerten der Stadtbewohner beiträgt. Stadtplaner sollten deshalb verschiedene Habitate in Städten fördern, um einer vielfältigen Vogelwelt Lebensraum zu bieten und damit zum Erholungswert von Grünflächen und deren Wahrnehmung durch die Stadtbewohner beizutragen.

Quelle: Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 104

Weitere Informationen

 

Fledermausschutz

Nun hängen die ersten Kästen auf den Wildauer Dahmewiesen und weitere sind dazugekommen.

 

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Möchten Sie mehr Informationen erhalten?

 

Schicken Sie uns Ihre Mailadresse an info@nabu-dahmeland.de

 

Sie werden dann vierteljährlich über Aktuelles informiert.

 

 

Buchempfehlung

Das Buch Wildes Brandenburg ist sehr zu empfehlen. Zahlreiche Bilder
sind von unserem Naturfotografen Wolfgang Klaeber

Wildes Brandenburg
Naturlandschaften und Großschutzgebiete
Geb., 244 S., zahlr. farb. Abb.
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Nationalpark sowie die Naturparks mit ihren vielen Tier- und Pflanzenarten vorgestellt. Folgen Sie dem Autor in die “wilde” Natur
Brandenburgs. Landschaft, Flora und Fauna, aber auch Geschichte und Kultur werden unterhaltsam und kenntnisreich vorgestellt. Mit
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Was ist die Natur Wert?

Wirtschaftliche Folgen des Artensterbens

Laut einer Einschätzung der Weltnaturschutzunion (IUCN) liegt der Wert der Dienste der Natur bei mind. 16 Billionen Dollar pro Jahr, wahrscheinlich bis zu 64 Billionen Dollar (Stand 2008).

Im vergleich lag damals das Welt-Bruttoinlandsprodukt bei lediglich 16 Billionen Dollar pro Jahr!

Die Folgen des Artensterbens für die Umwelt sind durch die komplexen biologischen Zusammenhänge derzeit kaum abzusehen.

 

Weitere Informationen zur Studie auf den Seiten der Europäischen Kommission:

http://ec.europa.eu/environment/nature/biodiversity/economics/index_en.htm

 

 

Regionale Naturschutzgruppen

 

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Tiere in Not!

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